Teil 16 – The Canterbury Cow Situation

Am nächsten Morgen müssen wir leider schon wieder aufbrechen, um unser Tagesziel in der Region Canterbury zu erreichen. Dort haben am Folgetag einen Flug mit dem Heißluftballon gebucht und müssen aller Voraussicht nach viel zu früh raus. Die Strecke entlang dem Lake Pukaki zeigt sich heute, im Gegensatz zu unserer Hinfahrt, von seiner allerbesten Seite. Das Wasser des Sees leuchtet in einem unwirklichen Türkis, am Himmel zeigen sich vereinzelte Schleierwolken… wir sind beeindruckt und machen sogar einen Abstecher zum Ufer, um kurz die Füße ins Wasser zu halten. Auch der weitere Streckenverlauf durch die Region Canterbury ist sehr sehenswert.

Einen kurzen Halt machen wir natürlich in der Kleinstadt Tekapo am gleichnamigen Lake Tekapo, wo wir kurz die bekannte Kapelle (von außen) mustern, mit all den Besuchern aber gleich links liegen lassen und uns lieber für ein paar Blicke und Fotos dem See widmen. Unser Weg führt uns weiter durch die Landschaft, bis wir aus der Ferne eine Sternwarte auf einem der vielen kleineren Berge entdecken. Spontan wie wir sind, folgen wir einigen Straßenschildern auf den Berg herauf, um vielleicht nochmal eine gute Aussicht über die Landschaft zu bekommen. Oben angekommen finden wir ein Café, ein paar kleinere Gebäude von der Sternwarte und auch schnell einen Parkplatz.

Route 16

  • Wie weit?

    282km

  • Wohin?

    Irgendwo in Canterbury

  • Wann?

    1. Januar 2016

Kurze Zeit später stehen wir mit anderen Besuchern an einer großen Landkarte, um uns einen schnellen Überblick über das (zugegeben nicht allzu große) Gelände zu verschaffen. Und dann sind es diese verrückten Momente, in denen man etwas lethargisch umherschaut und bei einer anderen dort rumstehenden Person ein Tattoo am Bein entdeckt, von dem man sich sicher ist, es schon mal gesehen zu habe!

„Silke??“ rutscht es mir raus… und ja, das Tattoo kenne ich tatsächlich, ebenso wie die Person die es trägt… eine Studienfreundin aus Schweden, treffen wir einfach so, mitten hier in Neuseeland auf irgendeinem Berg.

um es den Großen gleich zu tun, und so stehen sich zwei große Herden gegenüber, eine auf der linken, eine auf der rechten Straßenseite und Kermit, Julia und ich mittendrin. Noch einige Fotos und wir ergreifen die Flucht.

Viel zu spät und in völliger Dunkelheit finden wir an diesem Abend einen Platz zum Übernachten. Der Wecker steht bereits auf 3 Uhr Nachts, da wir um 4 Uhr am Treffpunkt für unsere Tour sein müssen. Auf jeden Fall zu wenig Schlaf…

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