• Reisebericht Lofoten

8. Juli 2012

Die Wärme im Zelt weckt mich, die Sonne steht schon wieder oben und kaum eine Wolke ist zu sehen. Ich wasche ein T-Shirt und beschließe den Tag ruhiger angehen zu lassen. Nur mit Kameratasche will ich die letzten 5km Strecke zur Küste laufen und den Rest im Zelt zurück lassen. Der Weg ist einfach bis auf ein paar Stellen wo man etwas klettern muss oder alternativ drei Meter tief in den angrenzenden See fällt. Am Nazibunker vorbei komme ich an die Küste: geile Aussicht. Ich mache ein paar Fotos, dann geh ich runter ans Wasser und die großen Steine entlang bis ans Ende der Bucht, der Weg ist wieder recht anstrengend, gut dass ich meinen Rucksack nicht dabei hab. An der Spitze angekommen mache ich ein paar Fotos, drehe Videos und genieße die Aussicht. Da es sehr windig ist geh ich bald zurück, treffe auf meinem Weg noch ein Norwegerpärchen mit denen ich mich kurz über die Gegend unterhalte.

Beim Zelt angekommen steht Nahrungsaufnahme in Form von ‘Huhn in Curryrahm mit Reis’ an. Ich esse wieder nur die Hälfte, das Hühnchen schmeckt nach frisch Erbrochenem und mir ist anschließend schlecht, also ab ins Zelt, Buch lesen und überlegen wie ich Gewicht reduzieren kann, um es am nächsten Tag aufm dem Rückweg besser über den Berg zu schaffen. Auf meiner Abschussliste landen die eigenartig fettigen Salamis, 400g Studentenfutter (um das es mir sehr leid tut, aber ich habe seit dem ersten Tag kein Hunger mehr auf Nüsse und ungefähr ein Kilo davon mitgebracht), das inzwischen mit einer dritten Tüte eingepackte Milchpulver und alle schon gelesenen Buchseiten, immerhin gut 150g. Anstatt mal ans fotografieren zu gehen, hau ich mich auf die andere Seite und schlaf nach kurzer Zeit ein.

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